Fotopoesie #23: „Der Druck steigt“ – Casper

Der Druck steigt, Atem blockiert.
Wir scheitern immer schöner, sind Versager mit Stil! „Fotopoesie #23: „Der Druck steigt“ – Casper“ weiterlesen

Zusammenfassung Januar

Heute gibt es die Zusammenfassung für Januar!


„Zusammenfassung Januar“ weiterlesen

Zusammenfassung Dezember

Heute gibt es die Zusammenfassung für Dezember!


„Zusammenfassung Dezember“ weiterlesen

Fotopoesie #22: „Welkes Blatt“ – Hermann Hesse

Tooth of Time

Jede Blüte will zur Frucht,
Jeder Morgen Abend werden,
Ewiges ist nicht auf Erden
Als der Wandel, als die Flucht.

Auch der schönste Sommer will
Einmal Herbst und Welke spüren.
Halte, Blatt, geduldig still,
Wenn der Wind dich will entführen.

Spiel dein Spiel und wehr dich nicht,
Laß es still geschehen.
Laß vom Winde, der dich bricht,
Dich nach Hause wehen.

Zusammenfassung November

Um Allgemein den Überblick über die Inhalte auf meinem Blog zu behalten, habe ich mich entschlossen, jeden Monat eine Zusammenfassung zu veröffentlichen, in der alle Beiträge über den Monat gesammelt werden, sodass es einfacher ist auf diese zuzugreifen. Für die Monate, in denen ich das noch nicht getan habe, wird es Zusammenfassungen nachgereicht geben.


„Zusammenfassung November“ weiterlesen

Fotopoesie #21: „Misstrauen“ – Johann Wolfgang von Goethe

Immer zu mißtrauen, ist ein Irrtum, wie immer zu trauen.

Distrust

Fotopoesie #20: „Jetzt gehst du weg“ – Rakede

Ich jagte Sternen hinterher in einer Welt, die du nicht kennst.
Vielleicht versteh ich auch zu wenig von der Welt, durch die du rennst.
Vielleicht is‘ gut so, wie es is‘ und jetzt is‘ er dein neuer Held.
Doch wenn Raketen in die Luft gehn‘,
Fallen Trümmer auf die Welt.

Fotopoesie # 19: „Nebel“ – Alfred Lichtenstein

Ein Nebel hat die Welt so weich zerstört.
Blutlose Bäume lösen sich in Rauch.
Und Schatten schweben, wo man Schreie hört.
Brennende Biester schwinden hin wie Hauch.

Gefangne Fliegen sind die Gaslaternen.
Und jede flackert, dass sie noch entrinne.
Doch seitlich lauert glimmend hoch in Fernen
Der giftge Mond, die fette Nebelspinne.

Wir aber, die, verrucht, zum Tode taugen,
Zerschreiten knirschend diese wüste Pracht.
Und stechen stumm die weißen Elendsaugen
Wie Spieße in die aufgeschwollne Nacht.

Fotopoesie # 18: „Im Winter“ – Georg Trakl

Der Acker leuchtet weiß und kalt.
Der Himmel ist einsam und ungeheuer.
Dohlen kreisen über dem Weiher
Und Jäger steigen nieder vom Wald. „Fotopoesie # 18: „Im Winter“ – Georg Trakl“ weiterlesen

Fotopoesie # 17: „Ich“ – Gotthold E. Lessing

Die Ehre hat mich nie gesucht;
sie hätte mich auch nie gefunden.
Wählt man, in zugezählten Stunden,
ein prächtig Feierkleid zur Flucht?

Auch Schätze hab ich nie begehrt.
Was hilft es sie auf kurzen Wegen
für Diebe mehr als sich zu hegen,
wo man das wenigste verzehrt?

Wie lange währt’s, so bin ich hin,
und einer Nachwelt untern Füßen?
Was braucht sie wen sie tritt zu wissen?
Weiß ich nur, wer ich bin.